Dieterich Buxtehude ca. 1637 – 1707
Toccata in F BuxWV 156
Johann Sebastian Bach 1685 – 1750
Trio G-Dur BWV 1027a
Marco Enrico Bossi 1861 – 1925
Ländliche Szene
Charles-Marie Widor 1844 – 1937
Symphonie Nr. VI g-Moll op. 42 Nr. 2
Allegro
Adagio
Intermezzo
Cantabile
Finale
Gerhard Gnann wurde 1962 in Bad Buchau geboren und studierte Orgel, Cembalo und Kirchenmusik in Freiburg, Amsterdam und Basel. Zu seinen Lehrern zählten Ludwig Doerr, Ton Koopman, Ewald Kooiman und Guy Bovet. Er war mehrfach Preisträger bei internationalen Wettbewerben, u. a. 1988 in Brügge, 1992 beim Schweizer Orgelwettbewerb und 1993 gewann er den Großen Preis »Dom zu Speyer«.
Von 1994 – 1997 war er Bezirkskantor der Erzdiözese in Freiburg mit Dienstsitz in Münstertal. In dieser Eigenschaft begründete er die Reihe »Konzerte in St. Trudpert«. 1997 wurde Gerhard Gnann als Professor für künstlerisches Orgelspiel an die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Er ist dort zugleich Leiter der Abteilung Kirchenmusik/Orgel. 2003 wurde er mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität für exzellente Leistungen in der Lehre ausgezeichnet.
2012 – 2015 war Gerhard Gnann Domorganist am Freiburger Münster und künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte im Freiburger Münster.
Als ausübender Künstler, Juror bei internationalen Wettbewerben sowie als Pädagoge ist er im In- und Ausland gefragt. Als Gastdozent von Meisterkursen ist er regelmäßig in Italien, Polen, Norwegen, Dänemark, Frankreich und der Schweiz zu Gast.
Des Weiteren hat er mit CD-Aufnahmen bei Labels wie audite, hänssler Classic, organum, coviello classic u.a. auf sich aufmerksam gemacht. Gnann wurde mehrfach mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet – zuletzt 2013 mit dem »ECHO Klassik«,
sowie 2015 für die CD »arranging bach« auf den Orgeln des Freiburger Münsters.