Kumi Choi gilt als eine der vielversprechendsten jungen Organistinnen Asiens.
Eine Reihe von bedeutenden Auszeichnungen umfassen den Gewinn des schweizerischen Saint-Maurice-Orgelwettbewerbs 2018 sowie Preise beim Gaston Litaize International Competition, dem Grand Prix d'Orgue Jean-Louis Florentz-Académie des beaux-arts, dem Mendelssohn Wettbewerb Aarau und dem Internationalen Rheinberger Wettbewerb in Vaduz.
2019 erhielt sie den ersten Preis beim St. Albans International Organ Competition und gewann außerdem den Douglas May Award für Interpretation sowie den Peter Hurford Bach Preis.
Kumi Choi wurde 1990 in Seoul geboren und ist Absolventin der Korea National University of Arts und des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo sie bei Olivier Latry und Michel Bouvard studierte. Ihr Konzertexamen absolvierte sie an der Hochschule für Musik Freiburg bei Matthias Maierhofer. Außerdem studierte sie Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Wolfgang Zerer.
Das Repertoire von Kumi Choi umfasst eine umfangreiche Sammlung von Orgelmusik, die von frühen bis zu zeitgenössischen Werken reicht. Ihre Konzerttätigkeit führt sie durch Europa, Asien und die USA. Sie trat in der Pariser Philharmonie, dem Orgelfestival von Toulouse, der Kathedrale von Chartres, der Kathedrale St. Albans, dem Mozarteum in Salzburg und der Lotte Concert Hall (Seoul) auf. Frau Choi wird von der Agentur Philip Truckenbrod Concert Artists (USA) vertreten.